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ELDON GESCHICHTE

Im Jahre 1922 gründete das frisch verheiratete Paar Karin und Josef Johansson (die ihren Namen später in Randholm änderten) sein Geschäft, das sich zunächst dem Bau von elektrischen Installationen und dem Verkauf der neuesten Erfindung, dem Radio, an die Einwohner im Umkreis von Nässjö in Schweden widmete.
 
Damals hieß das Unternehmen "Elekto Ljus & Kraft", bis es 1948 zu AB Eldon-Verken wurde.  Eldon bedeutet wörtlich übersetzt "Geräte für Elektrizität", was ein guter Name für ein Unternehmen schien, das Gehäuse zum Schutz von allen möglichen elektrischen, elektronischen und Daten- und Telekommunikationskomponenten herstellt.
 
Die ersten Produkte unterschieden sich deutlich von dem heutigen Sortiment, und Josef begann mit der Herstellung eines Verteilerkastens, den er eigens für elektrische Öfen entwickelt hatte.  Seitdem kamen jedes Jahr neue Produkte hinzu, und das Unternehmen verschriebe sich damals wie heute dem stetigen Wachstum.
 
Durch diesen unaufhaltsamen Expansionstrend wurde das ursprüngliche Fertigungswerk des Unternehmens schon bald zu klein.  Die Mitarbeiter kamen vornehmlich aus der direkten Umgebung, und so wurde das neue Werk in unmittelbarer Nähe des alten gebaut.
1963 wurde das erste Unternehmen übernommen: der bis dato größte Wettbewerber Elektriska Osterman AB.  Vier Jahre später wurden die Unternehmen Eldon-Osterman unter dem Namen Eldon AB zusammengefasst.
 
Nachdem der Inlandsmarkt ganz von Eldon dominiert wurde, begann Josef und Karins Sohn, Gunnar Randholm, 1967 das Ausland für das Unternehmen zu erschließen. Als Erstes wurden Vertriebsstellen in einer Reihe europäischer Länder wie Großbritannien und Nordirland und Belgien eröffnet.
 
Das erste Werk außerhalb von Schweden wurde 1970 in Nordholland eröffnet. Als Zentrum für große Gehäuse wurde die Stadt Drachten auserkoren.  Nach einem rasanten Anstieg der Produktionszahlen kam 1977 ein neues Werk dazu.
 
Die nächste Fabrik wurde 1985 im Norden Englands, in Rotherham, angesiedelt, gefolgt von Martos, in Südspanien, 1990.
  
1999 wurde Eldon AB von EQT Partners übernommen, die einen ehrgeizigen Expansionsplan zur Modernisierung der Fertigungseinheiten unternahmen und dabei stark in neue Technologien und automatisierte Produktionsverfahren investierten.
 
EQT nahm zudem eine Rundumerneuerung der Organisationsstruktur vor und führte ein neues System des "funktionalen Managements” zugunsten schneller Entscheidungen und einer Verringerung des Verwaltungsaufwands ein.
 
2006 erwarb des neue Managementteam die Mehrheitsanteile von EQT und begann mit dem Bau des jüngsten Fertigungswerkes in Rumänien.
 
Nach über 80 Jahren Erfahrung im Bereich Gehäuseherstellung hat sich Eldon weit von den einstigen Verteilerkästen für Öfen entfernt.  Obwohl keiner der ursprünglichen Familienmitglieder mehr dabei ist, hat Eldon den Geist eines Familienunternehmens gewahrt, und viele Mitarbeiter arbeiten bereits seit mehr als 30 Jahren für die Firma.
 
Eldon hat sich sicher verändert und wird sich wohl auch in Zukunft verändern, aber wir glauben, Karin und Josef wären stolz auf das Eldon von heute und könnten zufrieden mit der Arbeit sein, die sie 1922 auf den Weg gebracht haben.

 

 

 

 

  

 

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